[Anrede],

in unseren Orten in der Verbandsgemeinde Daun zeigt sich gerade beeindruckend, dass wir über eine große gemeinsame Stärke verfügen: unsere Mitmenschen durch unser umsichtiges Handeln gesund zu halten. Ich verfolge alle Ideen und Initiativen vor Ort mit großer Faszination und sammle jede Anregung.

Weiterhin werden wir die Zahl unserer Kontakte möglichst gering halten müssen, solange noch kein Impfstoff gegen diesen völlig unnützen Virus zur Verfügung steht. Dabei schmerzt es viele, vor allem die Älteren unter uns, dass es kaum noch Gelegenheit für den spontanen Plausch und den zwischenmenschlichen Kontakt gibt. Denn die gemeinsame Teilhabe ist so wichtig und notwendig, sie tut gut und schweißt unsere Generationen zusammen.

Selbst bin ich fast täglich ehrenamtlich in der Versorgung unserer Mitmenschen im Verein Bürger für Bürger e.V. aktiv und organisiere den Lebensmittel-Lieferservice. Jede Woche beliefern wir Menschen mit Waren des täglichen Bedarfs und organisieren weiterhin Hilfen im Haus, etc. Damit ermöglichen wir vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbür-gern ganz konkret, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben. Als Mittel gegen die Vereinsamung hat Bürger für Bürger e.V. vor drei Monaten ein Schwätzchen-Telefon eingerichtet und in der VG Daun auch rund 200 Menschen im Alter über 80 angerufen, um zu fragen, wie es ihnen geht. Daher habe ich ein breites Stimmungsbild unserer Mitmenschen und eine ehrliche Rückmeldung ihrer Sorgen.

Die Menschen, denen wir helfen, haben nach wie vor sehr große Sorge, sich anzustecken. Wir Helferinnen und Helfer achten daher alle entsprechend auf unsere Gesundheit, weshalb auch ich entsprechend umsichtig bleibe, um andere Menschen nicht zu gefährden.

Als Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun läge es natürlich in der Natur der Sache, alle Orte zu besuchen, auch bei Ihnen vorbeizukommen, um mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen. In normalen Zeiten wäre dies auch Mittel meiner Wahl und würde mit Sicherheit zu vielen schönen Begegnungen und anregenden Gesprächen führen. – Und vermutlich zum ein oder anderen Bierchen in lockerer Atmosphäre. Ich möchte mich jedoch aus den hier angegebenen Gründen soweit es irgend geht zurückhalten.

Dennoch stehe ich jederzeit für einen Gedankenaustausch und anregendes Gespräch zur Verfügung und freue mich über Fragen und Ideen, welche unsere gemeinsame Zukunft der Verbandsgemeinde Daun betreffen. Sie erreichen mich telefonisch, per WhatsApp und per E-Mail. Gerne können wir uns auch nach Absprache vor Ort treffen, dann natürlich unter der strengen Wahrung der Pandemie-Regeln.

06592 / 926 30 46 | becker@denkunternehmung.de

Im Herbst wird das WEGE-Büro der Verbandsgemeindeverwaltung Daun ohnehin alle Orte aufsuchen, um vor Ort nochmals gemeinsam mit Ihnen auf Unterstützungsbedarfe zu blicken, auch dort, wo Sie und Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger möglicherweise der Schuh drücken könnte. Diese Arbeit ist für die Zukunft unserer Verbandsgemeinde überaus wichtig.

Den erfolgreichen WEGE-Prozess, wie er von Werner Klöckner mit großem Weitblick für unsere Gemeinden begonnen wurde, werde ich uneingeschränkt weiterführen und weiterentwickeln und alles dafür tun, dass unsere Gemeinden in den Genuss einer bestmöglichen mitmenschlichen Zukunft kommen werden! Seit dem Beginn vor 10 Jahren begleite ich diesen Prozess mit Neugier, seit 2015 ganz konkret mit dem sozialwissenschaftlichen Expertenwissen meines Instituts: In enger Zusammenarbeit mit Werner Klöckner, den ich fachlich und vor allem menschlich als einen wichtigen Mentor schätze.

Zuletzt bin ich als seine Vertretung bundesweit zu vielen Initiativen unterwegs gewesen, um vorzustellen, was wir hier in der Eifel auf die Beine stellen. Man blickt nicht ohne Grund mit großem Interesse zu uns. Wir Eifeler sind vielleicht manchmal etwas stur und rebellisch, wenn es aber um unsere Gemeinschaft geht, stellen wir großartiges auf die Beine!

Meine wichtigste Motivation Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun zu werden schöpft sich aus der Liebe zu meinen Kindern: Gemeinsam mit meiner Frau Simone wün-sche ich mir für Theo (2 ½) und Johanna (8 Monate) die beste Lebensqualität und das herzlichste Umfeld. Dass sie eine lebendige und liebenswerte Gemeinschaft auf Augenhöhe erleben dürfen, in der sie sich gerne engagieren, die sie als ihre eifeler Heimat empfinden und in der sie gerne und mit tiefer Verbundenheit leben.

Daje!

Dr. Tim Becker