37 Jahre sind zwischen beiden Bildern vergangen. Damals, als ‚klee Menntjen‘, auf Klassenausflug in der Verbandsgemeindeverwaltung Daun. Heute, als Vater von zwei Kindern, um dort meine Bewerbung als Bürgermeister einzureichen.Auf dem Weg dorthin habe ich viel Haar gelassen… aber viel an Lebensfreude, Wissen und Gelassenheit gewonnen, worüber sich dat ‚klee Menntjen‘ sicherlich gefreut hätte, hätte er es damals geahnt. Da ich parteilos bin, gestaltet sich die Bewerbung ein wenig unspektakulärer. Nominiert hat mich meine Frau (hierzu gibt’s kein Foto und keine Blumen – et jôhf’n Stubbi). Meinen Wahlvorschlag mit meinen Unterstützungsunterschriften und meine weiteren Bewerbungsunterlagen habe ich nun eingereicht. Einer Wahl am 29. November steht nichts mehr im Wege. Geht wählen, und nutzt gerade in Corona-Zeiten die Briefwahl. Bleibt gesund!Daje!

Feuerwehren, THW und Vereine: sie alle suchen Nachwuchs. Kinder und Jugendliche fürs Engagement zu gewinnen, beginnt im frühen Kindesalter. Bürgermeisterkandidat Tim Becker will hier konkrete Veränderungen anstoßen.

Die Eifel lebt von einem aktiven Vereinsleben. Seit meiner Jugend engagiere ich mich wie selbstverständlich in Vereinen. Mit 21 Jahren wurde ich Vorsitzender des Fördervereins „Freundeskreis“ des Thomas-Morus-Gymnasiums, meiner alten Schule. Ich habe mehrere Vereine mitbegründet und war immer auch sozial aktiv. Heute bin ich Erster Vorsitzender der Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V. mit über 700 Schülerinnen und Schülern. Regelmäßig fahre ich Bürgerbus und liefere Lebensmittel aus. Ich möchte meiner Gesellschaft etwas zurückgeben, da ich viel von ihr bekommen habe.

Wie sollen junge Leute fürs Ehrenamt gewonnen werden?

Zunächst einmal sollten wir uns an die eigene Nase fassen und unsere Kinder nicht als defizitäre Wesen wahrnehmen, die ja nur am Handy daddeln und stundenlang vorm Computer hocken. Die Älteren sind ja auch nicht alle schwerhörig und schlecht zu Fuß. Gerade unsere Feuerwehren wissen das. Sie leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für unseren Nachwuchs. Sie sollten daher noch stärker von uns unterstützt werden.
Manchmal scheint es mir aber immer noch, dass Jugendliche bei uns einfach nur als lästig angesehen werden, vor allem, wenn sie unseren manchmal seltsamen Ordnungsvorstellungen entgegenwirken. Als müssten Jugendräume penibel sauber sein. Wer in seiner Kindheit und Jugend die Erfahrung macht, von der Gemeinschaft in seinen Anliegen nicht ernst genommen zu werden – warum sollen sie dann nach der Schulausbildung hier bleiben? Also: Kinder und Jugendliche gehören von Anfang an ernsthaft eingebunden. Sie haben enorme Potentiale, die wir gemeinsam erkennen und fördern müssen.

Und wie soll das gehen?

Die Grund- und Realschule plus in Gillenfeld hat dies eindrucksvoll vorgemacht. Hier hat man das Angebot „Verantwortung und Nachhaltigkeit“ auf den Plan gesetzt. Es gab im Vorfeld eine Zukunftskonferenz, die von Bürgermeister Werner Klöckner mit seinem WEGE-Team vorbereitet und durchgeführt wurde. Als sein Nachfolger als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun werde ich die Schulen und Kindergärten auf dem Weg zu Angeboten im Zusammenhang mit „Verantwortung“ aktiv begleiten. Und das schaffen wir, ohne dass Erzieherinnen und Erzieher und Lehreinnen und Lehrer und vergleichbar Tätige eine zusätzliche Mehrbelastung haben. An der Universität habe ich ähnliche Konzepte für Schulen bereits mitentwickelt. Heute sind Kinder und Jugendliche stärker in schulische Kontexte eingebunden als noch zur Jahrtausendwende. Sie verfügen über weniger Zeit für das Vereinsleben: daher sollte das Fach „Verantwortung“ dorthin kommen, wo unsere Kinder tagtäglich sind.


Wie sieht es mit den älteren Ehrenamtlichen aus? Auch hier wird ja in den Vereinen händeringend gesucht?

Ehrenamt und Vereine in der Verbandsgemeinde Daun stehen vielerorts vor großen Herausforderungen. Derzeit sind rund 300 Vereine ins Vereinsregister eingetragen, mindestens ebenso viele nicht eingetragene Vereine und Gruppierungen sind ehrenamtlich aktiv. Einige Vereine haben große Nachwuchsprobleme oder stehen sogar vor der Auflösung, da neue Ehrenamtliche für die gemeinsame Arbeit nur in zu geringer Zahl oder gar nicht zu gewinnen sind. Die Vorstandsarbeit wird immer komplexer und das Gefühl verstärkt sich, sie bliebe an nur wenigen hängen. Den „Harten Kern“ kennen wohl alle Vereine. Die Vereinsarbeit wird aber zunehmend professionalisiert. Vorstände sind nicht selten zu kleinen Firmen geworden. Zudem sind viele Eifeler in mehreren Vereinen engagiert. Sprich: Vereinsmüdigkeit und Frustration machen sich breit und drücken die Stimmung für ein frisches Weiterkommen. Nachfolger für Vorstandsarbeit zu gewinnen wird immer schwieriger.

Was kann man tun?

Zum Beispiel lässt sich Vereinsarbeit durch vereinsübergreifende Kooperationen vereinfachen: Nicht jeder Verein muss seine eigene Mitgliederverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederkommunikation und Veranstaltungslogistik betreiben. Diese Aufgaben können geteilt und zusammengelegt werden. Richten wir doch gut ausgestattete, vereinsübergreifende Geschäftsstellen ein. Da sehe ich sogar Potential für Arbeitsplätze!

Als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun werde ich Ehrenamtler bei der Entwicklung gemeinsamer Strategien der Mitgliedergewinnung begleiten. Und vor allem: die Entwicklung von konkreten Maßnahmen zur zeitlichen Entlastung von Vorständen. Damit alle gesund bleiben.
Daje!

Etliche Beispiele in der Vulkaneifel zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger es nicht mehr hinnehmen, wenn wichtige Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden. Sie wollen von Anfang an mit einbezogen werden. Dafür werde ich als neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun mit ganzer Kraft eintreten.
Denn ich habe von der Pike auf gelernt, sowohl im Studium wie im gelebten Alltag meiner Heimat:

Isoliertes Handeln Einzelner nach alten Rezepten ist Schnee von gestern. Die drängenden Herausforderungen unserer Zeit lassen sich so nicht mehr lösen. Und wer Menschen nach diesen alten Mustern führen will, scheitert unwillkürlich. Er verspielt Vertrauen – und ohne Vertrauen läuft nichts.

Unsere Bürgerinnen und Bürger sollten immer zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Entscheidungsprozesse vor Ort mit einbezogen werden. Vor allem bei kontroversen Themen ist dies wichtig, wie es derzeit in vielen unserer Gemeinden deutlich wird, die den Gegenwind aus ihrer Mitte spüren. Ob Gesteinsabbau, Asphaltmischwerk, Windkraft etc.: Es gilt zu beteiligen statt nur zu informieren. Wir brauchen keine Sorge haben, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Hier liegt vielmehr ein großes Potential, dass wir nutzen sollten. Öfter mal Bürgerversammlungen durchführen, mehr Gelegenheit zum Austausch geben, die Unternehmen einbinden, Experten einladen und Raum für gemeinsames Lernen und Diskutieren geben: Durch Begegnungen auf Augenhöhe entstehen letztlich wiederum kraftvolle und umsetzbare Ideen. Dadurch werden wir vor allem auch Vorbild für unsere Kinder: In einer Gemeinde, in der meine Anliegen ernst genommen werden, werde ich mich auch gerne engagieren.

Unsere Gemeinden leben vom lebendigen Dialog und kultivieren ihn im WEGE-Prozess bereits vielerorts. Das ist viel mehr als lediglich Verlautbarungen oder häppchenweise Informationen. Als Bürgermeister der VG Daun werde ich die Zukunftskonferenzen stärken, die so wichtig für den Zusammenhalt und das Miteinander sind. Mit kleinen Mitteln erzielen wir große Wirkungen.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Daun verstehe ich als Rathaus für alle Bürgerinnen und Bürgern und für alle Gemeinden. Sie begleitet die Menschen bei der Umsetzung ihrer Bedürfnisse und Ideen auf der kleinsten Ebene und unterstützt, wo sie nur kann. Ein Bürgermeister hat die Aufgabe, vor Ort die Sorgen und Nöte zu kennen und ernst zu nehmen – am besten schon lange, bevor es zur Abstimmung kommt. Er moderiert gemeinsame Entscheidungen und lässt sich nicht von Parteiinteressen leiten. Dafür stehe ich als Ihr unabhängiger Bürgermeister der VG Daun ein.

Es ist deutschlandweit einzigartig, dass eine Kommune die Gesundheit ihrer Mitmenschen als oberstes Ziel im Blick hat: Das gibt es nur bei uns in der „Gesunden Verbandsgemeinde Daun“. Als Ihr Bürgermeister, der von Parteiinteressen unabhängig ist, werde ich für eine weitere Stärkung dieses Glücksfalls sorgen!


Ich bin überzeugt, dass Glaubwürdigkeit und Inhalte viel wichtiger sind als Lautstärke. Als selbständiger Unternehmer zeige mich solidarisch mit unseren Corona-gebeutelten Gastronomen und Händlern. Ihnen beizustehen, bedeutet für mich den Verzicht auf Werbung mit Pressefotos unter Missachtung der Hygieneregeln. So viele von Euch setzen jeden Tag mit großem Aufwand die geltenden Regeln um. So viele von Euch kämpfen hart mit den wirtschaftlichen Folgen und müssen die besten Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Ich muss dann nicht bei Veranstaltungen im Pulk in der ersten Reihe stehen, nur damit mein Bild in der Zeitung ist.

Wir haben in den letzten Monaten mit so vielen Gleichgesinnten enorm viel Zeit und Energie investiert, dass es den Menschen in unserer Verbandsgemeinde rundum gut geht. Die Gesundheit nicht nur der älteren Mitbürgerinnen und -bürger liegt mir sehr am Herzen. Wir versorgen sie mit Hilfen und Unterstützung und nehmen ihre gesundheitlichen Sorgen sehr ernst. Ich setzte das nicht leichtfertig aufs Spiel. Der Wege-Prozess ist tief in unseren 48 Orten verankert. Unser Austausch über Fragen, wo uns der Schuh drückt, ist seit 10 Jahren gelebter Alltag. Und seit meiner Rückkehr in die Eifel begleite ich diesen Prozess beruflich – als Experte für Dorfentwicklung. Da machen für mich PR-Spaziergänge keinen Sinn.

Gesundheit ist etwas, das nicht nur in Coronazeiten hautnah und konkret gelebt wird. Wir können auf so viele gewachsene Strukturen zurückgreifen. Mehrmals in der Woche bin ich ehrenamtlich in der Versorgung unserer Mitmenschen für den Verein Bürger für Bürger e.V. unterwegs und organisiere den Lebensmittel-Lieferservice. Mit Beginn der Pandemie konnten aus dem Stand heraus Versorgungen und Hilfen organisiert werden, die andernorts erst mühsam aufgebaut werden mussten. Mit dem Bürgerbus und 16 Bürgerbusfahrern, mit den  900 Vereinsmitgliedern und 80 Helfern, mit den Netzwerken der Sorgenden Gemeinschaft in den Dörfern und mit dem Schwätzchen-Telefon gegen die Einsamkeit erweist sich die Verbandsgemeinde Daun als besonders solidarisch, anpackend und krisenbeständig. Das ist die Ernte eines 10 Jahre währenden Prozesses.

Ich bin glücklich, seit 2015 daran meinen aktiven Beitrag leisten zu dürfen – in der ersten Reihe von menschlich Gleichgesinnten.

Daje!

Hier geht’s zur Vision der gesunden Verbandsgemeinde Daun:
https://www.vgv-daun.de/…/Der%20WEGE-Prozess/Die%20Vision/

Im Frühling 2018 brachte der SWR den Dokumentarfilm über die menschlichen Errungenschaften der Verbandsgemeinde Daun ins Fernsehen und in den Kinopalast in Daun! Der treffende Titel: „Landleben 4.0 – Schlaue Dörfer in der Eifel“.

Dem Filmteam gelang es eindrucksvoll, die starke innere Haltung meines Mentors Werner Klöckner einzufangen: „Man erreicht Menschen dann, wenn zunächst ihre Gefühle erreicht worden sind. Gefühle motivieren dazu, dass eigene Denken zu verändern. Das wiederum führt dazu, das Handeln zu verändern.“Wer in den beeindruckenden Filmbericht hineinschaut, entdeckt weitere seiner tiefen Erfahrungen: dass die Menschen der Verbandsgemeinde Daun sehr deutlich erkennen, was in den letzten Jahrzehnten weggebrochen ist: „Daseinsvorsorgeangebote beispielsweise oder, dass Gemeinschaft verloren gegangen ist oder nicht mehr in der Weise gelebt wird, wie vor 30 oder 40 Jahren. Und da ist ein Gefühl, dies wieder zu erzielen, zu gewährleisten!“

Das Filmteam um Margit Kehry begleitete uns knapp eine Woche und fing in ihren Bildern eine tolle Aufbruchsstimmung ein. Diese Vision trage ich mit vollem Herzen und Verstand weiter! Mit Haltung, Charakter und Persönlichkeit. Wer den Film noch einmal schauen möchte: https://www.swrfernsehen.de/…/schlaue-doerfer-in-der…

Der 47-jährige Kulturwissenschaftler Dr. Tim Becker tritt als unabhängiger Kandidat bei der Wahl zum VG-Bürgermeister in Daun an. Bei ihm geht es nicht um Theorie und Versprechungen. Sein bisheriger Lebenslauf zeigt, wie soziales Engagement für die Bürgerinnen und Bürger konkret gelebt wird.

Parteilos zu sein bedeutet Tim Becker nicht, meinungslos zu sein. „In den letzten Jahren habe ich tagtäglich bei meiner Arbeit für den Verein ‚Bürger für Bürger‘ gehört und gesehen, was die Menschen in der Vulkaneifel bewegt und was sie brauchen. Das beeindruckt mich sehr“, sagt er. Den Bürgerbus fahren, Essen für Bedürftige einsammeln und verteilen, den erfolgreichen WEGE-Prozess der Verbandsgemeinde mitgestalten – das ist der Erfahrungsschatz, der ihn zur Kandidatur als VG-Bürgermeister in der Nachfolge seines Mentors Werner Klöckner bewogen hat. „Ich will diese positiven Seiten weiterführen und sogar noch intensivieren, denn sie verbessern das Leben der Menschen vor Ort ganz handfest. Eine gute Verwaltung muss vor allem die Menschen im Blick haben. Deren Wohlergehen sollen Pläne, Verordnungen und Haushalt dienen, nicht umgekehrt.“

Vor diesem Hintergrund ist eines seiner vordringlichen Ziele, innerhalb der VG Daun einen vernünftigen Umgang mit erneuerbaren Energien zu verwirklichen. „Ich sehe die Ablehnung vieler Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Windparks und nehme sie ernst. Denn es ist ihnen ein Anliegen, sowohl die Natur als ein gutes Umfeld für Lebensqualität zu erhalten wie auch ihre eigenen Werte und ihre eigene Gesundheit. Dafür brauchen wir transparente, akzeptierte, umweltfreundliche und moderne Lösungen. Ein ‚Weiter so‘ führt zu nichts Gutem.“ Becker ist überzeugt, dass ein behutsamer, wohldosierter Energiemix ohne weitere Windparks dazu beiträgt, die hohe Familienfreundlichkeit und die soliden Immobilienwerte zu bewahren, benötigte Fachkräfte vor Ort zu halten und darüber hinaus den erklärten Zielen des touristischen GesundLands Vulkaneifel entspricht.

[Anrede],

in unseren Orten in der Verbandsgemeinde Daun zeigt sich gerade beeindruckend, dass wir über eine große gemeinsame Stärke verfügen: unsere Mitmenschen durch unser umsichtiges Handeln gesund zu halten. Ich verfolge alle Ideen und Initiativen vor Ort mit großer Faszination und sammle jede Anregung.

Weiterhin werden wir die Zahl unserer Kontakte möglichst gering halten müssen, solange noch kein Impfstoff gegen diesen völlig unnützen Virus zur Verfügung steht. Dabei schmerzt es viele, vor allem die Älteren unter uns, dass es kaum noch Gelegenheit für den spontanen Plausch und den zwischenmenschlichen Kontakt gibt. Denn die gemeinsame Teilhabe ist so wichtig und notwendig, sie tut gut und schweißt unsere Generationen zusammen.

Selbst bin ich fast täglich ehrenamtlich in der Versorgung unserer Mitmenschen im Verein Bürger für Bürger e.V. aktiv und organisiere den Lebensmittel-Lieferservice. Jede Woche beliefern wir Menschen mit Waren des täglichen Bedarfs und organisieren weiterhin Hilfen im Haus, etc. Damit ermöglichen wir vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbür-gern ganz konkret, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben. Als Mittel gegen die Vereinsamung hat Bürger für Bürger e.V. vor drei Monaten ein Schwätzchen-Telefon eingerichtet und in der VG Daun auch rund 200 Menschen im Alter über 80 angerufen, um zu fragen, wie es ihnen geht. Daher habe ich ein breites Stimmungsbild unserer Mitmenschen und eine ehrliche Rückmeldung ihrer Sorgen.

Die Menschen, denen wir helfen, haben nach wie vor sehr große Sorge, sich anzustecken. Wir Helferinnen und Helfer achten daher alle entsprechend auf unsere Gesundheit, weshalb auch ich entsprechend umsichtig bleibe, um andere Menschen nicht zu gefährden.

Als Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun läge es natürlich in der Natur der Sache, alle Orte zu besuchen, auch bei Ihnen vorbeizukommen, um mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen. In normalen Zeiten wäre dies auch Mittel meiner Wahl und würde mit Sicherheit zu vielen schönen Begegnungen und anregenden Gesprächen führen. – Und vermutlich zum ein oder anderen Bierchen in lockerer Atmosphäre. Ich möchte mich jedoch aus den hier angegebenen Gründen soweit es irgend geht zurückhalten.

Dennoch stehe ich jederzeit für einen Gedankenaustausch und anregendes Gespräch zur Verfügung und freue mich über Fragen und Ideen, welche unsere gemeinsame Zukunft der Verbandsgemeinde Daun betreffen. Sie erreichen mich telefonisch, per WhatsApp und per E-Mail. Gerne können wir uns auch nach Absprache vor Ort treffen, dann natürlich unter der strengen Wahrung der Pandemie-Regeln.

06592 / 926 30 46 | becker@denkunternehmung.de

Im Herbst wird das WEGE-Büro der Verbandsgemeindeverwaltung Daun ohnehin alle Orte aufsuchen, um vor Ort nochmals gemeinsam mit Ihnen auf Unterstützungsbedarfe zu blicken, auch dort, wo Sie und Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger möglicherweise der Schuh drücken könnte. Diese Arbeit ist für die Zukunft unserer Verbandsgemeinde überaus wichtig.

Den erfolgreichen WEGE-Prozess, wie er von Werner Klöckner mit großem Weitblick für unsere Gemeinden begonnen wurde, werde ich uneingeschränkt weiterführen und weiterentwickeln und alles dafür tun, dass unsere Gemeinden in den Genuss einer bestmöglichen mitmenschlichen Zukunft kommen werden! Seit dem Beginn vor 10 Jahren begleite ich diesen Prozess mit Neugier, seit 2015 ganz konkret mit dem sozialwissenschaftlichen Expertenwissen meines Instituts: In enger Zusammenarbeit mit Werner Klöckner, den ich fachlich und vor allem menschlich als einen wichtigen Mentor schätze.

Zuletzt bin ich als seine Vertretung bundesweit zu vielen Initiativen unterwegs gewesen, um vorzustellen, was wir hier in der Eifel auf die Beine stellen. Man blickt nicht ohne Grund mit großem Interesse zu uns. Wir Eifeler sind vielleicht manchmal etwas stur und rebellisch, wenn es aber um unsere Gemeinschaft geht, stellen wir großartiges auf die Beine!

Meine wichtigste Motivation Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun zu werden schöpft sich aus der Liebe zu meinen Kindern: Gemeinsam mit meiner Frau Simone wün-sche ich mir für Theo (2 ½) und Johanna (8 Monate) die beste Lebensqualität und das herzlichste Umfeld. Dass sie eine lebendige und liebenswerte Gemeinschaft auf Augenhöhe erleben dürfen, in der sie sich gerne engagieren, die sie als ihre eifeler Heimat empfinden und in der sie gerne und mit tiefer Verbundenheit leben.

Daje!

Dr. Tim Becker